Forst ein kleiner Weinort, liegt reizvoll inmitten der Weinberge zwischen Wachenheim und Deidesheim am Rande der Haardt. Dieser östliche Teil des Pfälzer Waldes ist das grösste geschlossene Waldgebiet Deutschlands.
Das Dorf wird geprägt durch seine zahlreichen Fachwerkhäuser und Sandsteingebäude aus dem 18. und 19 Jahrhundert. Viele dieser alten Häuser schmücken sich mit Efeu und Feigenbäumchen, man sieht  auch noch einige Winzerhöfe mit dem für die Vorderpfalz typischen Doppeltor, welches den Innenhof von der Strasse trennt.
Die Dorfbewohner pflegen ihre Häuser mit Hingabe und wurden 1995 beim Bezirkswettbewerb “Unser Dorf soll schöner werden” mit einem Preis belohnt.

Das Zentrum von Forst mit der St. Margareta - Kirche wurde zur Denkmalszone ernannt.
Auch in Forst herrscht ein mediterranes Klima, das schon ab Anfang März die Mandelbäumchen blühen lässt. Durch den vulkanischen Untergrund, entwickelt der Forster Wein, eine besonderst von Kennern geschätzte einmalige Rasse und Eleganz.
Diese Rebflächen tragen ganz besondere Namen wie  Musenhang, Jesuitengarten, Freundstück, Kirchenstück, Pechstein, Elster und Ungeheuer.

Forst liegt an der B 271,die man über die A 65 Autobahndreieck Neustadt Weinstrasse, die B 38 und die B 37 erreicht.
Die Bahnhöfe Wachenheim und Deidesheim der Strecke Grünstadt / Neustadt liegen jeweils 2 km von Forst entfernt.

Geschichte:
Forst wurde das erste mal urkundlich um das Jahr 1100 erwähnt und war in den ersten Jahren seines Bestehens Sitz verschiedener Rittergeschlechter.

Sehenswürdigkeiten:
Das Schlössl erbaut um 1600 umgebaut im18. Jahrhundert ist ein ehemaliger Herrensitz besitzt einen Renaissance Treppenturm mit einer barocken Haube und ist das wohl auffälligste Gebäude des Ortes.
St. Margareta Kirche aus dem Jahr 1723. Von der mittelalterlichen im 1689 vollständig abgebrannten Kirche wurden die Grundmauern, sowie die spätgotische Sakristei und das südliche Portal in den Wiederaufbau mit einbezogen.

Der Forster Pechsteinkopf entstand vor Millionen von Jahren durch vulkanische Aktivitäten und ist ein ehemaliger Basaltkegel der durch jahrzehntelangen Tagebau zu einem Trichter von ca. 100 m Tiefe und einem Durchmesser von ca. 200 m Durchmesser abgetragen wurde. Es ist das einzige Basaltvorkommen im Pfälzer Wald.

Freizeit:
Im Zeichen des Weines finden jährlich wiederkehrend mehrere traditionelle, urtümliche Feste statt.Eines davon ist das Hanselfingerhutspiel am dritten Sonntag vor Ostern. Es ist ein sehr altes Volksspiel das von den jungen Leuten im Dorf aufgeführt wird.
Bei der Woikerwe ist das ganze Dorf Festplatz und Gäste sind gerne gesehen.

Auf vielen Wander- und Rundwanderwegen kann man die vielseitige Natur rund um Forst kennenlernen.
Das artenreiche Waldgebiet im Margaretental ist sehr reizvoll. Westlich von Forst verläuft der nationale Wanderweg “Deutsche Weinstrasse”.Die Bismarkhöhleund der Aussichtspunkt bei der Forster Madonna sind nur einige der reizvollen Etappen  des ca. 110 Km langen Wanderweges zwischen Bockenheim und Schweigen.